Am 21. und 22. April 2007 wurde das Museum erstmalig  geöffnet.  Das Museumsteam lädt Sie recht herzlich ein zu einer  kleinen Reise in eine vergangene Zeit,  als...  ... die drei R`s den heimischen Garten noch nicht  beherrschten:  Rosen, Rasen, Rhododendron,   sondern dort noch das Essen für den eigenen Haushalt  heranwuchs, wie auch das Fleisch dafür im eigenen Stall.  ... Hightec und Electronic aus Ostasien noch nicht alles  einfacher aber teurer gemacht hat, sondern die Arbeit per  Hand unumgänglich zum Alltag gehörte,  ... man uns noch nicht sagte, daß wir blöd sind, wenn wir "da"  nicht kaufen und Geiz auch noch nicht salonfähig und g... war,  ... zum Feierabend noch keine Fernseh- und Computerkultur gehörte dafür aber Strümpfe stopfen, Socken stricken und Hemden  bügeln  ... die Menschen trotz allem vielleicht doch mit weniger mehr zufrieden waren als heutzutage??? 
Zu hochdeutsch: Die Herrichtung des Raumes erforderte  einen erheblichen Aufwand an Arbeit, Material und  Besenborsten! Bei der "Wandmalerei" folgten wir der guten alten Sitte  von früher:  Ün`n swatt un baben witt! ...so heißt unser Museum, eine Ausstellung  von Maschinen, Geräten, Werkzeugen und anderen Exponaten aus Landwirtschaft, Handwerk und Haushalt.  Das Gebäude vom Hof Griese, direkt an der Kreisstraße 11 zwischen Linau und Schönberg, war in vielen Generationen das Heim für Pferd,  Rind und Schwein. 1987 war dann Schluß, das Sterben der bäuerlichen Familienbetriebe war bereits in vollem Gange, der Trend hin zu  Agrarfabriken hält ja bis heute an!  Nachdem der Stall über mehrere Jahre als Lager und Werkstatt genutzt wurde, hat unser Verein ihn seit 2006 gemietet und  innerhalb von  14 Monaten ein  kleines Landmuseum daraus gemacht. Viele Helfer mit Tatkraft und Ideen haben unentgeltlich in ihrer Freizeit und an  Wochenenden dabei geholfen, finanziert durch Spenden, Mitgliedsbeiträge sowie durch einen Zuschuß der Gemeinde Linau, jedoch ohne  jegliche öffentliche Gelder!  Rutkloppen, glatt putzen, mal`n un witschern un jümmers wedder feg`n, feg`n un nochmal feg`n; de Bessen`s würn gor nich mehr kold.  Wenn Sie möchten, können Sie hier einmal durch unser Fenster schauen. Einige unser  Ausstellungsstücke lassen sich so bestimmt schon erspähen. Klicken Sie auf das Fenster, um zur Fotogalerie zu gelangen.